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Essenerspitze

Skitour · Ötztal
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Ötztal Tourismus
  • Abfahrt über den Granatenferner
    / Abfahrt über den Granatenferner
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Start in Obergurgl am Parkplatz der Festkogelbahn 1907m
    / Start in Obergurgl am Parkplatz der Festkogelbahn 1907m
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Kurz unterhalb des Schneeigen Ferwalljochs 2908m beginnt sich das Gelände schon wieder zurückzulegen
    / Kurz unterhalb des Schneeigen Ferwalljochs 2908m beginnt sich das Gelände schon wieder zurückzulegen
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Man sollte den weiteren Aufstieg durch das Ferwalltal möglichst im Bereich des Talbodens machen
    / Man sollte den weiteren Aufstieg durch das Ferwalltal möglichst im Bereich des Talbodens machen
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Vorbei an der Zollhütte 2502m
    / Vorbei an der Zollhütte 2502m
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Wir nähern uns problemlos der Granatenscharte an, welche den Beginn des Nordostgrates hinauf zur Essener Spitze 3200m markiert.
    / Wir nähern uns problemlos der Granatenscharte an, welche den Beginn des Nordostgrates hinauf zur Essener Spitze 3200m markiert.
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Im Stapf unschwer zum Gipfel
    / Im Stapf unschwer zum Gipfel
    Foto: Ötztal Tourismus
Karte / Essenerspitze
2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 12

Für Toureneinsteiger geeignet. Mit Benützung der Bahn kann man den Aufstieg um ca. 450 Höhenmeter abkürzen.

 

mittel
12,7 km
3:30 h
1358 hm
1342 hm

Ein Skitourenziel, das auch für Toureneinsteiger geeignet ist. Bei dieser Tour kann das Tourengebiet auf eigene Faust kennengelernt werden. Der Aufstieg vom Gletscher hinauf zur Scharte ist die Schlüsselstelle, ein kurzer, aber mehr als 40 ° steiler Nordosthang.

Aufstieg: 3,5 h
Abfahrt: 30 min.

 

Autorentipp

Einfache und relativ sichere Tour

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höhenlage
3197 m
1897 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Lawinengefahrenskala

1 (GERING)

Eine Lawinenauslösung ist nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind keine Lawinen (sog. Rutsche) zu erwarten. Allgemein sichere Verhältnisse.

2 (MÄSSIG)

Eine Lawinenauslösung ist bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Größere Lawinen sind nicht zu erwarten. Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt, außer an einigen Steilhängen. Vorsichtige Routenwahl bei den angegebenen Steilhängen und Hangexpositionen.

3 (ERHEBLICH)

Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig. Angegebene Steilhänge und Hangexpositionen möglichst meiden.

4 (GROSS)

Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise entstehen viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen. An vielen Steilhängen ist die Schneedecke nur schwach gefestigt. Bei der Routenwahl Beschränkung auf mässig steiles Gelände sowie Beachtung der Lawinenauslaufgebiete. Es ist viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig.

5 (SEHR GROSS)

Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten. Bei dieser Warnstufe ist in Skigebieten somit kein sicherer Betrieb mehr möglich. Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und instabil. Verzicht auf Touren ist empfohlen.

 

Siehe auch unter lawine.tirol.gv.at

 

Ausrüstung

Empfohlene Skitouren Ausrüstung

Die „normale Skitourenausrüstung“ besteht aus Tourenski mit Tourenbindung, Teleskopstöcke, Steigfelle, Harscheisen, digitalem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Set und einem Mobiltelefon. Eine „komplette Gletscherausrüstung“ besteht aus Sitzgurte, zwei unterschiedlich langen Prusikschlingen bzw. Steigklemmen, zwei HMS-Karabiner, Pickel, Steigeisen und einem Seil. Ein Rucksack mit entsprechendem Inhalt gehört mitzutragen, auch Wechselbekleidung, Sonnenschutz, Kälteschutz, Verpflegung und genügend zum Trinken! Bei Hüttenübernachtungen nicht vergessen Hygieneartikel und einen Hüttenschlafsack mitnehmen!

 

SCHWIERIGKEITSBEWERTUNG

  •  Leicht: Leicht, kurze bis mäßig lange Touren mit Anstiegen, die 25° nicht bzw. nur kurzfristig überschreiten.
  • Mittel: Mittelschwere, mäßig lange bis lange Touren mit Anstiegen, die 35° nicht bzw. nur kurzzeitig überschreiten.
  • Schwer: Schwierige, lange bis sehr lange Touren mit Anstiegen, die 40° oder mehr erreichen, und Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad (UIAA).

 

Weitere Infos und Links

Aufstiegshilfe: Ja (Auffahrt mit der Festkoglbahn)
Max. Hangneigung: über 40°
Gletscher: Ja
Tourentyp: Hochalpine Gletschertour
Skitechnik: leicht
Klettertechnik: I.-Grad
Kartenmaterial: AV-Karte Ötztaler Alpen - Gurgl 1:25 000
Beste Jahreszeit: Feb-Mai

 

 

Skitouren Regeln

 

  • Beachten Sie bei allen Aktivitäten in der Natur und bei der Tourenauswahl die geltenden Regelungen (z.B. Wildschutzgebiete, jagdliche Sperrflächen, Aufforstungsflächen, Informationstafeln, usw.)
  • Respektieren Sie Ruhezonen für Wildtiere und meiden Sie Fütterungsstellen sowie lauten Lärm
  • Durchqueren Sie Waldgebiete im Winter möglichst nur auf freigegebenen Wegen und Routen, die Tiere reagieren auf unlokalisierbaren Lärm sehr panisch.
  • Erkennen Sie die Lebensräume der Wildtiere, weichen Sie den Tieren nach Möglichkeit aus. Beobachten Sie Wildtiere nur aus der Distanz. Mitgeführte Hunde bitte unbedingt an der Leine halten, es ist absolut unverantwortlich, Hunde in der winterlichen Notzeit im Wald frei umher laufen zu lassen.
  • Die richtige Zeitplanung: Starten Sie früh genug und kehren Sie bis vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück. Im Frühjahr sollte man mittags wieder auf der Hütte sein (Lawinengefahr)
  • Fahren Sie niemals durch Aufforstungen und Jungwuchsflächen. 

 

Ötztal Tourismus übernimmt für die angeführten Touren keine Haftung und empfiehlt die Mitnahme eines Bergführers. Gletscherüberquerungen sind nur mit Seil und in einer Gruppe möglich.

Vor Antritt einer Tour sollten Sie im Tal das Ziel und die Zeit der voraussichtlichen Rückkehr bekannt geben. Die Mitnahme eines Lawinenverschütteten-Suchgerätes wird dringend empfohlen.

 

Mehr Infos über Skitouren im Ötztal: https://www.oetztal.com/skitouren

 

Start

Obergurgl (1896 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.876170, 11.033740
UTM
32T 654971 5193411

Ziel

Obergurgl

Wegbeschreibung

Die Skitourenziele im Tourengebiet von Obergurgl sind zumeist ausgesprochen hochalpine Unternehmungen für die viel alpine Erfahrung und Können notwendig sind. Für Toureneinsteiger bieten sich nur wenige Möglichkeiten an, um das Tourengebiet auf eigene Faust kennenlernen zu können. Eines dieser etwas „einfacheren“ Tourenziele ist die Essenerspitze 3200m. Der Gipfel steht dabei ganz im Schatten des gewaltigen Granatenkogels 3304m, auf den eine sehr anspruchsvolle Skiroute führt. Der Start der Tour erfolgt bei der Talstation der Festkogelbahn. Mit der Benützung der Bahn kann man den Aufstieg um ca.450 Höhenmeter abkürzen. Allerdings gibt es die erste Bergfahrt nicht vor 08:30 Uhr am Morgen. Im Ferwalltal selbst geht es zunächst für lange Zeit sehr flach dahin. Vorbei an der Zollhütte 2502m gelangt man zusehends an den Talschluss, wo man sich nun in Aufstiegsrichtung links hinauf zum Schneeigen Ferwalljoch 2908m hält. Der Hang ist mit einer Steilheit von 30° bis 35° potentiell lawinengefährdet, doch im Frühjahr bekommt dieser Westhang bereits ausreichend Sonnenenergie ab. Ab dem Schneeigen Ferwalljoch 2908m befindet man sich dann auf Südtiroler Seite und hält nun über den flachen, sowie spaltenarmen Grantenferner auf die Granatenscharte zu. Der Aufstieg vom Gletscher hinauf zur Scharte ist nochmals ein kurzer, aber mehr als 40° steiler Nordosthang, welcher die problematischste Stelle im Aufstieg darstellt. Der nachfolgende Nordostgrat hinauf zum Gipfel ist dann im Stapf problemlos zu bewältigen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

 

Anfahrt

Obergurgl-Hochgurgl liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online:  https://www.google.at/maps

 

Parken

In Obergurgl-Hochgurgl stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Parkplatz Dorfzentrum Obergurgl (vor der Kirche rechts runter, hinter dem Mehrzweckgebäude wo auch das Informationsbüro beheimatet ist) Parkautomat mit Münzeinwurf
  • Parkplatz Ortseingang – Talstation Festkoglbahn, kostenfrei – Nachtparkverbot
  • Parkplatz Hochgurglbahn Talstation, kostenfrei – Nachtparkverbot
  • Parkplatz Top Mountain Crosspoint, kostenfrei
  • Parkplatz Hochgurgl, Kostenfrei (sehr kleiner Parkplatz)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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  • Bei solchen Schnee- und Lawinenbedingungen ist die Abfahrt über die Nordflanke natürlich ein absolutes Vergnügen
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    Eiskögele vom Rotmoostal aus
  • Abfahrt vom Gipfel des Hinteren Seelenkogels 3470m
    Hinterer Seelenkogel vom Rotmoostal aus
  • Abfahrt hinunter zur Schönwieshütte 2266m.
    Langtalereckhütte
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,7 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
1358 hm
Abstieg
1342 hm

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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  • 15°C

  • 0/8

  • 2/32

  • 0/31.4 km

  • Live

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